Lockdown light? Weniger ist mehr?

Wir hatten eine wunderbare Sommerzeit, alles war so herrlich normal. Wir wollten nicht  an COVID19 denken, weder beim gemütlichen mit Freunden draußen Sitzen, noch auf der Yogamatte.

Der 2. Lockdown war schon lange vorhergesagt und dann war da wirklich der 1. November 2020: Lockdown No. 2. Was unterscheidet aber No. 2 von No.1?  Was bedeutet denn "light?" Weniger Last? Weniger Arbeit? Weniger ...?

Lockdown No. 2 hat für viele Berufsgruppen existentielle Auswirkungen. Aber auch Menschen, die beruflich nicht vom Lockdown betroffen sind, werden in ihrer gewohnten Lebensart oft eingeschränkt. Wieder einmal heißt es, nur wenige Menschen treffen  ist oberstes Gebot, auch innerhalb der Familien. Keine sportlichen gemeinsamen Aktivitäten für Kinder wie Fußballspielen oder gemeinsame Trainingsstunden.
Für meine Schüler bedeutet dies, keine persönliche Betreuung im Yogazentrum, keine Hinweise für körpergerechtes Praktizieren, kein Austausch untereinander. Für mich als Yogalehrende bedeutet dies, erneut keinen persönlichen Kontakt zu meinen Schülern; keine Möglichkeit, persönliche Empfehlungen für einzelne Übungen geben zu können. Auch die Retreatwochenenden können nicht stattfinden: das fühlt sich nicht light an, weder für die Hoteliers, noch für die SchülerInnen, noch für mich als Yogalehrende.
Was nun tun mit der vielen light-Zeit? Bummeln? Nein! So wenig wie möglich Kontakt nach außen! Abstand halten! Das ist oberstes Gebot!
Darum mein Vorschlag: Nutze die Dir geschenkte Zeit für DICH. Es DIE Gelegenheit, nach Innen zu schauen! Das Glück findest du nicht im Außen. Also wie wäre es mal mit: Ich nehme mir die Zeit und setze mich auf mein Meditationskissen oder auf einen Stuhl, werde ganz still und ruhig und lasse mich ein auf das, was da so passiert, jeden Tag, für fünf Minuten (light Version). Und: Du bist nicht alleine beim Meditieren. Auch wenn Du vielleicht zu Hause alleine sitzt, sind alle Menschen, die das gleiche tun wie Du, untereinander verbunden. Das ist dann kein light Gefühl mehr. Dieses Gefühl ist stark und mächtig und tut so richtig gut!

In der letzten Ausgabe des Mitgliederheftes meines Berufsverbandes wurde ich gefragt, ob ich den Leitartikel schreiben würde. Titelthema war "die Aufrichtung in der Meditation". Es ist eine Herzensangelegenheit für mich,  Menschen an die Meditation heranzuführen. Das hat nichts mit Spiritualität zu tun. Meditation ist für Jedermann und Jederfrau geeignet und lässt das Leben um ein vielfaches leichter werden.

Beginne doch am Besten gleich mit Deinem light life!

Ich möchte Dich herzlich einladen Dich bei Fragen an mich zu wenden, lass uns gemeinsam den Weg der Leichtigkeit entdecken!