CoronaMonate

Hoch-tief-vor-zurück-oben-unten.... so haben sich die vergangenen Monate für mich angefühlt.  Sie haben so klar gezeigt wie wichtig  Vertrauen ist, nur so konnte ich vieles loslassen was nicht nötig war.  Ganz besonders die Fragen  "wie geht es weiter mit dem Zentrum, wann werde ich wieder öffnen können,  werde ich wieder anfangen usw."  hatten mich wirklich eine Zeitlang beschäftigt. Bis ich Stopp gesagt habe.  Was nützen diese Gedanken denn? Nichts!  Warum konnten diese Gedanken überhaupt auftauchen? Was hatte gefehlt? Zuallererst  die Erdung, dann  das Vertrauen in eine höhere Instanz, ich nenne es Vertrauen in Gott.  Ängste können nur existieren wenn der Glaube fehlt .  Dazu gehört auch der Glaube an mich selbst.  An die eigene Rolle in diesem Lebensnetz.  Lebe ich in der Angst, gebe ich diese weiter, lebe ich im Vertrauen, gebe ich Vertrauen weiter. Es gibt einen wunderbaren Satz von Eckehard Tolle: "Das Leiden ist so lange nötig bis du erkennst, dass es unnötig ist."  Wir alle gehen durch einen ganz großen Wandlungsprozess. Es liegt an Dir, ob Du in Angst oder Liebe und Freude durch diesen Prozess gehst.   Yoga unterstützt Dich auf Deinem Weg, da diese Lehre so viel mehr als Körperarbeit ist. Yoga zeigt Dir einen Weg in Deine persönliche Gelassenheit und Ruhe. Nur wenn wir in die Ruhe kommen, können wir erkennen was gut für uns ist. Gerade jetzt, wo sich die Coronaregeln lockern ist der Wunsch nach "Freiheit" bei vielen Menschen unglaublich stark. Ist aber Konsum, egal ob digital oder kommerziell der Weg in die Freiheit?

 

Das Yogazentrum darf im Juni öffnen - die momentan gültigen Hygienevorschriften sind nötig, damit wir alle gesund im Netz des Lebens schwingen können, in Freude und Leichtigkeit.  Frage Dich einfach einmal: ärgere ich mich über die Vorgaben oder betrachte ich sie als einen Weg in die Normalität? Schon bei dieser Überlegung fängt Dein Weg in die Freiheit an....

 

Ich ende diesen Beitrag mit einem weiteren Satz von Eckehard Tolle: Der Hauptgrund für Unglück ist niemals die Situation selbst, sondern deine Wahrnehmung der Situation.